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Planungs- und Projektentwicklungsgesellschaft Dr. Eisele mbH


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"Flächenrecyclingpreis Baden-Württemberg 2006"
für das Projekt
"Revitalisierung des ehem. Kienzle-Areals in Villingen-Schwenningen"

 
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Am 17. März 2006 erhielt die Planungs- und Projektentwicklungsgesellschaft Dr. Eisele mbH den vom Umweltministerium Baden-Württemberg gemeinsam mit dem altlastenforum Baden-Württemberg e. V. erstmals ausgelobten Preis.

 
 

Überreicht wurde die Urkunde von der Umweltministerin des Landes Baden-Württemberg, Frau Tanja Gönner an Herrn Dr. Eisele.


 
 


In ihrer Laudatio hob Frau Umweltministerin Tanja Gönner besonders hervor, wie erfolgreich die gesamte Entwicklung des ehem. "Kienzle-Areals" durchgeführt wurde, trotz der äußerst schwierigen und komplexen Ausgangssituation. Die gesamte Entwicklungsmaßnahme entspreche den Anforderungen an moderne Lösungsansätze im Flächenrecycling mit Vorbildfunktion, weshalb dieses Projekt als Gewinner ausgewählt worden sei.

 
  Im Anschluss an die Prämierung erläuterte Herr Dr. Eisele die Besonderheiten des Flächenrecyclingprojekts "Revitalisierung des ehem. Kienzle-Areals in Villingen-Schwenningen" vor dem Fachpublikum aus mehr als 150 Vertretern von Behörden, Planern und der Forschung.  
 

(Vergrößerung der Urkunde durch anklicken)
 
 

Was ist der Flächenrecyclingpreis Baden-Württemberg? - Auslober, Bewerbungsmodalitäten und Gründe für die Auslobung

Das Umweltministerium Baden-Württemberg, zusammen mit dem altlastenforum Baden-Württemberg e. V., lobten für das Jahr 2006 erstmals den Flächenrecyclingpreis Baden-Württemberg aus. Die Auslobung des Flächenrecyclingpreises von einem wissenschaftlich technischen Umweltverband ist die erste dieser Art in der Bundesrepublik Deutschland im Bereich der Wiedernutzung von Brachflächen.
Mit dem Flächenrecyclingpreis sollen Projekte prämiert werden, bei denen es gelungen ist, brachgefallene, besonders problembehaftete und kontaminierte Gewerbe- und Industrieareale erfolgreich zu sanieren und sie durch eine Umnutzung wieder in den Wirtschaftskreislauf zurück zuführen. Voraussetzung war, dass im Revitalisierungsprozess innovative und praxisnahe Ansätze des Flächenrecyclings, bezogen auf die Verbesserung der Umweltsituation sowie auf eine wirtschaftliche Aufwertung des Standorts, angewandt wurden. In den Bewerbungsrichtlinien lag der Schwerpunkt besonders auf folgenden Aspekten:

  • Komplexität der Kontaminationen und der Sanierungsproblematik
  • Organisatorisch hohe Anforderungen
  • Zusammenarbeit der am Projekt beteiligten
  • Gelungene städtebauliche Gestaltung
  • Finanzierung ¾ Langfristige positive wirtschaftliche Effekte
  • Risiko und Haftung
  • Besonderheiten sowie innovativer Ansätze des Projekts

Anhand o. g. Schlagworte galt es 26 Fragen, die sich auf das Projekt und die Entwicklungsmaßnahme bezogen, zu beantworten.
Durch die Auslobung des Preises sollten Projektentwickler angeregt werden, erfolgreich umgesetzte und abgeschlossene Flächenrevitalisierungen von Gewerbe- und Industriebrachen, die sich durch die Lösung besonders komplexer Probleme und Hemmnisse hervorgehoben haben, für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Praxisnahe Lösungsansätze mit Modellcharakter - so genannte "Best-practice-Beispiele" - sollten auf diese Weise ausfindig gemacht werden und so für zukünftige Projekte aufgezeigt werden.

Auswahl und Prämierung des Gewinners

Eine Jury aus Umweltexperten, Hochschul- und Behördenvertretern nahm die Auswertung der eingereichten Unterlagen vor. Den ersten Preis für das innovativste Projekt erhielt die Planungs- und Projektentwicklungsgesellschaft Dr. Eisele mbH (PPE). Im Rahmen einer eintägigen Veranstaltung am 17. März 2006 wurde die PPE durch die Umweltministerin von Baden-Württemberg Tanja Gönner öffentlich prämiert.

 




   
 

"Nominierung Flächenrecyclingpreis Baden-Württemberg 2008"
für das Projekt
"Revitalisierung ehem. Ziegelei Lange in Lörrach-Stetten"

 
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Am 11. Februar 2009 wurde im Haus der Architekten in Stuttgart zum zweiten Mal der Flächenrecyclingpreis Baden-Württemberg verliehen. Weit mehr als 100 Teilnehmer erlebten eine schöne Preisverleihung. Umrahmt wurde die Veranstaltung musikalisch von Prof. Klaus Dreher (Musikhochschule Stuttgart). Den Festvortrag zur Veranstaltung hielt Matthias Böttger, raumtaktik, Berlin, Kurator des deutschen Beitrags bei der Architektur-Biennale 2008.

Der Präsident der Architektenkammer Wolfgang Riehle führte in den Wettbewerb ein und stellte die nominierten Projekte vor. Auf einen Projektaufruf hin hatten sich 17 Projekte beworben, von denen 16 für den Wettbewerb zugelassen werden konnten. Bei zwei der eingereichten Vorhaben empfahl die Jury diese bei der nächsten Auflage des Wettbewerbs nochmals einzureichen, da dann bei den jeweiligen Vorhaben mehr städtebaulich umgesetzt sein dürfte. Die Jury bestand aus

  • Christof Bolay, Oberbürgermeister der Stadt Ostfildern
  • Heidi Götz, Vorsitzende des altlastenforum Baden-Württemberg e.V.
  • Dr. Martin Koch, Projektmanager Flächenentwicklung
  • Wolfgang Riehle, Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg
  • Dr. Albrecht Rittman, Umweltministerium Baden-Württemberg.

Die Jury tagte am 27. Januar 2009 und bewertete bei den eingereichten Projekten die Themen "Übergeordnete ökologische Aspekte", "Baureifmachung", "Städtebauliche Aspekte", "Architektur / Gestaltung / Bautechnik", "Finanzierung / Vertragliche Regelungen" sowie "Organisation und Prozesse". Die Jury nominierte sechs Projekte, darunter unser Projekt "Auf Eggen, Lörrach" folgendermaßen:

"Neben der erfolgreichen Vermarktung der revitalisierten Flächen einer ehemaligen Ziegelei besticht hier nicht zuletzt die Professionalität im Verfahrensablauf – bei Analyse, Altlastenbeseitigung, Geschwindigkeit und Informationspolitik: Massive Ängste und Proteste einer Bürgerinitiative konnten durch konsequentes Handeln und Überzeugungsarbeit ausgeräumt und das Projekt in wenigen Jahren realisiert werden. Es gelang dem Projektentwickler in Kooperation mit den zuständigen Behörden ohne staatliche Förderung und nach einem vorausgegangenen Vierteljahrhundert des Brachfalls einen Südhang mit ca. 6 ha in herrlicher Aussichtslage und Übergang zu einem geplanten Landschaftsschutzgebiet für individuellen Wohnungsbau verfügbar zu machen, ohne dass Naturraum in Anspruch genommen werden musste."

Aus der Gruppe der nominierten Vorhaben wurde der Flächenrecyclingpreis Baden-Württemberg an das Projekt "Schiesser-Konversion - Quartier Langensteg" verliehen. Die Preisübergabe erfolgte durch Frau Umweltministerin Tanja Gönner.


An die Veranstaltung schloss sich ein gut besuchter Empfang im Haus der Architekten an.


Sie finden eine ausführliche Dokumentation des Wettbewerbs hier.

 
 
 
 

Herr Dr. Gerhard Eisele, PPE
Frau Marion Dammann, Bürgermeisterin der Stadt Lörrach und
Herr Jürgen Hirnschal, Landratsamt Lörrach


 
 
 

Urkunde zur Nominierung des Flächenrecyclingpreises 2008


(Vergrößerung der Urkunde durch anklicken)