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Mitte
Mai 2001 erfolgte die Umsiedlung der Firma in das Industriegebiet
und die Übernahme des ehemaligen Betriebsgeländes
durch die PPE.
Die Altlastensituation
Aufgrund des langjährigen Betriebs
waren vor allem in der oberflächennahen Bodenzone z.
T. massive Untergrundverunreinigungen vorhanden. Es
handelte sich hierbei im Wesentlichen um Mineralölkohlenwasserstoffe
und polychlorierte Biphenyle. Die Schadstoffe waren
z. T. großflächig verteilt. Die Bodenverunreinigungen
und städtebaulichen Rahmenbedingungen verhinderten bislang
eine Umsiedlung des Gewerbebetriebs und eine geordnete
Neunutzung des Areals.
Auf der Grundlage einer städtebaulichen
Konzeption und umfangreichen Untersuchungen zur Altlastensituation
wurde ein Sanierungsplan nach § 13 BBodSchG erarbeitet,
den das Landratsamt Konstanz im Dezember 2000 für verbindlich
erklärte.
Neben dem Rückbau vorhandener Gebäude
wurde unter Berücksichtigung der zukünftigen Nutzung
des Areals und im Hinblick auf die Wirkungspfade Boden
- Grundwasser und Boden - Mensch das belastete Bodenmaterial,
das eine Schadstoffkonzentration oberhalb der vereinbarten
Sanierungszielwerte aufwies, vollständig ausgebaut und
einer ordnungsgemäßen Verwertung/Entsorgung zugeführt.
Die Maßnahmen zum Rückbau und zur Sanierung des Standorts
wurden im Zeitraum Mai bis Oktober 2001 durchgeführt.
Standortentwicklung
und Flächenfolgenutzung
Die Stadtverwaltung Singen, die in
diesem Teil der Südstadt eine zusammenhängende, städtebauliche
Entwicklung vollzogen haben wollte, unterstützte die
Standortentwicklung und Flächenfolgenutzung mit Fördermitteln
zur Stadtsanierung und durch ihre konstruktive Mitwirkung.
Zusammen mit zusätzlich erworbenen,
privaten Nachbarflächen und stadteigenen Grundstücken
belief sich die gesamte Umnutzungsfläche auf 17 750
m².
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